Quartiersentwicklung

Wohnen und Leben im Quartier- Inklusiv und Nachhaltig

Die am 26. März 2009 in Deutschland in Kraft getretene UN-Behindertenrechtskonvention markiert -sozusagen de jure – eine weitere zivilgesellschaftliche Entwicklung des Rechtes auf inklusive Teilhabe  für alle Menschen in allen gesellschaftlichen Lebensbereichen. Die UN-Behindertenrechtskonvention fordert die unterzeichnenden Mitgliedsstaaten auf:  „den vollen und gleichberechtigten Genuss aller Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle Menschen mit Behinderungen zu fördern, zu schützen, zu gewährleisten und die Achtung der ihnen innewohnenden Würde zu fördern“.
Damit wird die Politik für behinderte Menschen auf eine den Menschenrechten zugrunde liegende Basis  gestellt. Im Kontext von Sozialraum- und Quartiersgestaltung  konkretisiert vor allem der Artikel 19, der die unabhängige Lebensführung und die volle Einbeziehung in die Gemeinschaft und Teilhabe an der Gemeinschaft, sowie wirksame und  geeignete Maßnahmen fordert.

Gleichzeitig ist das Thema Quartiersorientierung  in den vergangenen Jahren zunehmend in den Mittelpunkt der Diskussion über die Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation älterer Menschen gerückt. Fragt man ältere Menschen nach ihren Wünschen und Erwartungen, äußert die überwiegende Anzahl der Befragten den Wunsch in ihrer Wohnung, in jedem Fall aber im vertrauten Umfeld zu leben. Stadtteile, Quartiere oder größere Siedlungenstrukturen haben dem Grunde nach hervorragende Potentiale  ,behinderten oder älteren Menschen ein Zuhause für Teilhabe in Gemeinschaft zu bieten.  Und sie bilden das  Fundament für die Umsetzung des Menschenrechtes auf inklusive Lebensverhältnisse. Gelingende Quartiersentwicklung vernetzt dabei drei wesentliche Aspekte:

  • Stadtplanung und Wohnungswirtschaft plant und stellt Wohnungstypologien bereit, die den veränderten Lebensbedürfnissen gerecht werden

  • Pflege-, Betreuungs-, Versorgungsdienste vernetzen ihre Angebote (komplexen Unterstützungsbedarfen stehen Komplexleistungen gegenüber)

  • Initierung und Förderung bürgerschaftlichen Engagements

Mit meinem Beratungsangebot möchte ich interessierte Akteure, Stadtplaner, Träger sozialer Dienste und die  Wohnungswirtschaft, unterstützen, sich dem Thema inklusiver Sozialraum zu nähern.

Weitergehende Informationen gerne auf Anfrage